Ich
wuchs
in
den
1950er
Jahren
unter
sehr
einfachen
Verhältnissen
auf
–
ohne
Elektrizität
und
ohne
fließendes
Wasser.
Schon
als
Kind
zog
es
mich
immer
wieder
in
die
Natur.
Mit
14
verließ
ich
mein
Elternhaus
endgültig
und
lebte
einige
Jahre
auf
der
Straße.
In
dieser
Zeit
wanderte
ich
durch
Europa
bis
in
die
Türkei.
Diese
frühen
Erfahrungen
prägten
meinen
Blick
auf
Freiheit,
Überleben,
menschliche
Würde
–
und
auf
die
stille Kraft der Natur.
Mit
19
begann
meine
intensive
spirituelle
Suche.
Ich
praktizierte
Meditation
und
Yoga,
studierte
die
großen
Weltreligionen
und
erforschte
über
viele
Jahre
innere
Bewusstseinsräume
–
auch
mithilfe
intensiver
yogischer
Methoden
und
zeitweise
mit
bewusstseinserweiternden
Substanzen.
Dabei
erlebte
ich
tiefe
mystische
Prozesse,
die
mich
ebenso
forderten
wie
formten.
Eine
Nahtod-Erfahrung
in
Südspanien
wurde
schließlich
zum
Wendepunkt:
Ich
entschied
mich,
Spiritualität
nicht
als
„Flucht
nach
oben“,
sondern
als
Weg der Integration zu leben – mitten im Alltag, in Beziehung und Verantwortung.
1985
begegnete
ich
auf
einem
Schamanen-Kongress
dem
Heyoka-Schamanen
Thunder
Strikes
und
nahm
an
einer
Schwitzhüttenzeremonie
teil.
Diese
Erfahrung
war
für
mich
eine
grundlegende
Erdung:
Zum
ersten
Mal
hatte
ich
das
Gefühl,
wirklich
auf
der
Erde
anzukommen.
Von
dort
an
vertiefte
ich
mich
in
die
Welt
indigener
Erdspiritualität,
schamanischer
Rituale
und
des
Medizinrads
–
und
in
die
Frage,
wie
Menschen
wieder in eine heilsame Beziehung zur lebendigen Natur in und um sich treten können.
Ab
1987
begann
ich
auf
Bitten
von
Therapeuten
als
schamanischer
Lehrer
zu
arbeiten.
Es
folgten
vertiefende
Reisen,
unter
anderem
nach
Peru
und
Westafrika.
In
diesen
Jahren
entstanden
die
Grundlagen
dessen,
was
ich
später
als
GAIA-Schamanismus
entwickelte:
ein
europäischer
Weg
der
Erdverbindung,
der
Elemente
verschiedener
Weisheitstraditionen
mit
moderner
Selbsterforschung
verbindet
–
ohne
den
Anspruch,
„Traditionen
zu
kopieren“,
sondern
mit
dem
Fokus,
die
zugrunde
liegenden
Prinzipien
verantwortungsvoll in unsere Kultur zu übersetzen.
Um
1990
entwickelte
ich
im
Rahmen
eines
Ausbildungstreffens
eine
fünftägige
Initiationszeremonie,
die
Menschen
tief
in
die
Elemente
der
Erde
einweiht.
Die
Wirkung
und
die
Rückmeldungen
waren
so
deutlich,
dass
ich
wusste:
Diese
Arbeit
will
weitergegeben
werden.
In
den
folgenden
Jahrzehnten
erlebten
viele
Menschen
durch
diese
und
weitere
mehrtägige
Riten
grundlegende
Veränderungen
–
innere
Klärung,
Erdung,
Heilung und eine neue Ausrichtung im Leben.
2003
wurde
ich
in
Peru
von
einem
Curandero
und
Ayahuasquero
zur
traditionellen
Pflanzen-Diät
eingeladen
und
lernte
den
rituell
geführten
Umgang
mit
Ayahuasca,
San
Pedro
und
weiteren
Pflanzenlehren
im
Kontext
schamanischer
Zeremonien
kennen.
Gleichzeitig
wurde
mir
immer
klarer:
Entscheidend
ist
nicht
die
Pflanze
–
entscheidend
ist
Haltung,
Kontext
und
Integration.
Aus
dieser
Einsicht
wuchs
mein
langfristiger
Fokus:
Menschen
einen
Weg
anzubieten,
der
Missbrauch
und
Eskapismus
durch
Bewusstheit,
Ethik
und
heilsame
Praxis ersetzt.
Da
Cannabis
(neben
Alkohol)
zu
den
am
häufigsten
konsumierten
Alltagsdrogen
unserer
Kultur
gehört
und
zugleich
ein
großes
Potential
als
Medizinpflanze
und
–
in
rituellem
Kontext
–
als
Sakrament
besitzt,
begann
ich,
einen
modernen,
gesunden
und
spirituell
verantwortlichen
Umgang
mit
Cannabis
zu
erforschen.
Daraus
entstanden
unter
anderem
die
Green
Spirit
Rituale
sowie
meine
heutige
Arbeit
an
der
Cannabidation
–
einer
Brücke
zwischen
Atem-
und
Körperpraxis,
Bewusstseinsarbeit,
Erdspiritualität
und
moderner
Cannabisforschung.
Heute
verstehe
ich
mich
als
Raumhalter,
Lehrer
und
Forscher:
Ich
öffne
Erfahrungsräume,
in
denen
Menschen
ihre
Beziehung
zur
Erde,
zum
Körper
und
zum
Bewusstsein
vertiefen
–
und
in
denen
Spiritualität
nicht als Idee, sondern als gelebte Praxis erfahrbar wird.
Ich
lebe
mit
meiner
Partnerin
Aaki
Sonnenherz
in
Südspanien
und
bin
am
Aufbau
einer
spirituellen
Gemeinschaft beteiligt, in der das Medizinrad und schamanische Rituale eine zentrale Rolle spielen
mit Sundragon & Aaki Sonnenherz
Sundragon - Meine Geschichte